Sonntag, 23. September 2018

Himmel...!


Mein Blick geht zum Himmel und ich staune über die Spuren all der Flugzeuge voller Menschen, die von irgendwoher nach irgendwohin wollen.

Für eine Weile bleiben diese narbenähnlichen Spuren am Himmel sichtbar. Wann sah ich das letzte Mal einen unversehrten Himmel?

Und ja, ich fliege auch 1-2 Mal im Jahr...

Mittwoch, 12. September 2018

Zufallskunst

Heute an einer Bushaltestelle in der Stadt. Ich sehe dieses Anschlagbrett, das auf den ersten Blick leer ist, da keine Information aufgehängt ist. Die Tafel ist aber alles andere als leer: Unmengen von benutzten Bostich-Klammern stecken noch, es ist wie ein Kunstwerk, zufällig über die Jahre entstanden. Wieviele Zettel, Notizen und Anschläge über Konzerte, Yogaseminare, vermisste Haustiere, Baustellen und Umleitungen haben wohl hier gehangen?
Und jetzt ist die Tafel leer – und gleichzeitig voll von Vergangenheit.
Viel Leerraum für die Zukunft!


Sonntag, 2. September 2018

Richtig!

Kürzlich las ich irgendwo folgende, auf den ersten Blick scheinbar banale Weisheit: 
„Es ist nie falsch, das Richtige zu tun“.


Samstag, 1. September 2018

PEPP

Heute fand die Eröffnung des neuen Zentrums PEPP (Prävention Entwicklung Psychiatrie Psychotherapie) in Lenzburg statt. Interessierte Menschen von nah und fern trafen sich zur Besichtigung der hellen und schön eingerichteten Räumlichkeiten. Das engagierte Wirken der drei Fachfrauen* Hofer & Rusterholz & Scheid war an diesem ersten offiziellen Tag bereits gut spürbar. Mit einer Kaffeetasse in der Hand bot sich Gelegenheit alte Bekannte zu begrüssen und interessante neue Bekanntschaften zu machen.
Es beeindruckt mich immer wieder, wenn der Impuls, Neues zu wagen, auch umgesetzt wird. Es braucht Mut, Idealismus und Können. Und Freude an der Sache! (Siehe auch *)
Ich wünsche euch viel Erfolg!

* an dieser Stelle hat sich die Autorin zuerst vertippt und Fachfreuen geschrieben. Fand ich wunderbar passend! Auch Herr S. Freud hätte vielleicht Freude gehabt!

Dienstag, 28. August 2018

Fokuswechsel


Der Zufall wollte, dass ich heute eine längere Mittagspause machen konnte. Für mich war es naheliegend, dass ich an diesem wunderbaren Spätsommertag raus ins Grüne in das nicht allzu weit entfernte Bio-Bad wollte. Beim langsamen und erholsamen Schwimmen hatte ich Gelegenheit, die wunderbar pastellfarbigen Seerosen zu betrachten. Ja, da stehen sie alle mit dem Wasser bis zum Hals. 

- Wie schön wäre es, wenn wir Menschen, falls wir mal das Gefühl hätten, dass uns „das Wasser bis zum Hals“ steht, ebenfalls den Blick zur Sonne wenden oder die Bienen und Libellen einfach für einen Moment betrachten könnten. Könnte uns dies eventuell einen kleinen Moment der Entspannung schenken? Oder für eine Gedankenpause sorgen, so dass eine vielleicht unerwartete Idee oder Lösung für das Wasser-bis-zum-Hals-Gefühl entstehen könnte? …

Ich schwamm weiter, „im Wasser bis zum Hals“, und kam auf die Idee, meinen stillgelegten Blog wieder zu aktivieren.


Dienstag, 31. Dezember 2013

Neues...

Bald fängt das neue Jahr 2014 an.
Einige von uns haben ganz tolle und ehrenwerte Vorsätze, die per 1.1. umgesetzt werden wollen. Einiges gelingt, einiges bleibt beim Alten. Es ist auf jeden Fall eine Gelegenheit zu überlegen, was man im neuen Jahr angehen möchte. Mit jedem Tag wird es draussen heller, die Agenda bietet noch Platz für Vieles, nur - angehen und machen müssen wir selber: Lernen, erleben, kennenlernen, sehen, üben, verfeinern, ja sogar das Sein-Lassen will geübt sein. Deshalb gebe ich diesen Blog jetzt eine kleine Pause, - damit anderes entstehen kann....
Alles Gute im neuen Jahr!

Montag, 21. Oktober 2013

Gute Pflege!

Der Zufall wollte, dass ich ins Spital musste. Zwar war ich nur 36 Stunden als Patientin dort, aber die hoch kompetente und gleichzeitig liebevolle Betreuung, Pflege und Zuwendung der Pflegefachfrauen auf der Station haben mir enorm gut getan! Diese Frauen machten ihren Job meisterhaft, nicht nur, weil sie fachkompetent waren, sondern weil sie alle etwas Wesentliches erkannt und umgesetzt haben: Wer sich wohl und willkommen fühlt, gesundet schneller. Auch wenn dies nichts Neues ist, es darf daran erinnert werden, dass Psyche, Geist und Körper zusammenspielen, einander brauchen, um im Gleichgewicht zu sein.
Spitalaufenthalte sind Ausnahmesituationen und können belastend sein. Wer Vertrauen in Pflege und Ärzteschaft haben kann, ist weniger gestresst, das Immunsystem weniger belastet, das Gesundwerden darf im Zentrum stehen. Was denn sonst?