Bald fängt das neue Jahr 2014 an.
Einige von uns haben ganz tolle und ehrenwerte Vorsätze, die per 1.1. umgesetzt werden wollen. Einiges gelingt, einiges bleibt beim Alten. Es ist auf jeden Fall eine Gelegenheit zu überlegen, was man im neuen Jahr angehen möchte. Mit jedem Tag wird es draussen heller, die Agenda bietet noch Platz für Vieles, nur - angehen und machen müssen wir selber: Lernen, erleben, kennenlernen, sehen, üben, verfeinern, ja sogar das Sein-Lassen will geübt sein. Deshalb gebe ich diesen Blog jetzt eine kleine Pause, - damit anderes entstehen kann....
Alles Gute im neuen Jahr!
In Wirklichkeit ist die Realität ganz anders! ...und was ich sonst noch dazu denke...
Dienstag, 31. Dezember 2013
Montag, 21. Oktober 2013
Gute Pflege!
Der Zufall wollte, dass ich ins Spital musste. Zwar war ich nur 36 Stunden als Patientin dort, aber die hoch kompetente und gleichzeitig liebevolle Betreuung, Pflege und Zuwendung der Pflegefachfrauen auf der Station haben mir enorm gut getan! Diese Frauen machten ihren Job meisterhaft, nicht nur, weil sie fachkompetent waren, sondern weil sie alle etwas Wesentliches erkannt und umgesetzt haben: Wer sich wohl und willkommen fühlt, gesundet schneller. Auch wenn dies nichts Neues ist, es darf daran erinnert werden, dass Psyche, Geist und Körper zusammenspielen, einander brauchen, um im Gleichgewicht zu sein.
Spitalaufenthalte sind Ausnahmesituationen und können belastend sein. Wer Vertrauen in Pflege und Ärzteschaft haben kann, ist weniger gestresst, das Immunsystem weniger belastet, das Gesundwerden darf im Zentrum stehen. Was denn sonst?
Spitalaufenthalte sind Ausnahmesituationen und können belastend sein. Wer Vertrauen in Pflege und Ärzteschaft haben kann, ist weniger gestresst, das Immunsystem weniger belastet, das Gesundwerden darf im Zentrum stehen. Was denn sonst?
Montag, 30. September 2013
Sich entscheiden
| "Entscheiden im Supermarkt der Möglichkeiten" |
Jeder
von uns muss sich hin und wieder entscheiden. Mal geht es um Alltägliches, dann
wieder Persönliches, oder es geht um wichtige Entscheidungen für die Zukunft.
Ab und an ist es ganz klar, ob wir dieses oder jenes wollen oder nicht. Ab und
zu ist dies aber absolut nicht klar.
Wer
Lust hat, die Mechanismen und Grundlagen hinter den Entscheidungsstrukturen
besser kennen zu lernen, oder schlicht sich selbst auf die Schliche kommen
möchte, dem ist wärmstens empfohlen,
die Ausstellung „Entscheiden“ im Stapferhaus Lenzburg zu besuchen. Gut und
pfiffig, interessant und lehrreich, nachdenklich stimmend und unterhaltsam
zugleich, lohnt sich dieser Ausflug. Mit einer Arbeitskarte in der Hand gibt es
verschiedene Stationen, wo wir uns entscheiden dürfen. Das ausgewertete
Resultat wird einem nach dem Rundgang an der Kasse ausgehändigt.
Selten
sind 2 Stunden so schnell vorbei gegangen.
Donnerstag, 4. Juli 2013
Wenn die Wertschätzung fehlt
Immer wieder höre ich die ähnlich traurig erstaunte
Enttäuschung, sowohl in der Praxis wie auch im Freundeskreis: Was ist passiert,
dass es für viele Mitmenschen so schwierig geworden ist, die „Zauberwörter“
Danke, Entschuldigung, Äxgüsi, Grüezi, Merci, Tut mir leid, Guten Morgen usw. auszusprechen,
ja überhaupt daran zu denken, dass diese Worte Wunder wirken können.
Jemand lädt zum Fest ein und die wenigsten halten sich
an die Anmeldefrist, geschweige denn sagen auch Danke für die grosse Mühe oder
überhaupt danke dafür, dass sie mitfeiern und geniessen durften.
Jemand muss ins Spital, und keine Arbeitskollegen
erkundigen sich, wie es dem erkrankten Kollegen geht. Auch der Chef schickt
keine Genesungs-wünsche in die Reha.
Jemand stellt eine Rechnung für eine Dienstleistung
aus. Diese wird ohne Entschuldigung und Erklärung erst Wochen und Monate nach
der Frist beglichen, wenn überhaupt...
Jemand sucht sorgfältig ein Geschenk aus oder sendet
einen Kartengruss zum Geburtstag. Wenn keine Reaktion kommt, entsteht zuerst
die Sorge, ob der Empfänger überhaupt etwas erhalten hat. Beim vorsichtigen
Nachfragen wird erstaunt bestätigt, dass die Post selbstverständlich schon da
ist. Die Enttäuschung der Gebenden ist die Ernte.
Und so weiter und so fort.
Auch in der neusten Ausgabe Nr. 27 der Coopzeitung unter
der Rubrik „Lebensberatung“ taucht diese Frage auf. Die Beraterin relativiert
das Problem und meint, es könnte mit geringem Selbstwertgefühl des Gegenübers
zu tun haben, wenn die höfliche Reaktion fehlt.
Egal, womit es zu tun hat, ich denke, wer verletzt und
enttäuscht ist, darf und sollte dies
unbedingt ansprechen. Mit den berühmten Ich-Botschaften lässt sich zuerst mit
der Selbstoffenbarung (z.B.: „Ich fühle
mich verletzt, wenn du ….. unterlässt / nichts sagst / keine Reaktion zeigst“)
gefolgt von einem Verhaltenswunsch (z.B. „Ich
würde mich freuen, wenn ich eine persönliche Reaktion bekomme / wenn du absagen
würdest, anstelle von nur Fernbleiben“). Ob dieser Wunsch in Zukunft befolgt wird, ist nicht
garantiert. Die Verletzung ist aber mitgeteilt, der Ball ist nun bei der
Person, die tatsächlich etwas besser machen könnte. Wenn sie es (lernen) will.
Es bleibt die Wahl: Welches Verhalten wollen wir
ertragen? Was lassen wir zu? Fühle ich mich wohl dabei? Falls ich unzufrieden
bin, bleibt mir entweder das Ansprechen oder das Seinlassen.
Wir haben die Wahl!
Samstag, 29. Juni 2013
Lebensfreude im Aargauer Kunsthaus
| www.aargauerkunsthaus.ch |
Samstag, 8. Juni 2013
Des Fahrrads Poesie
Dienstag, 4. Juni 2013
Was hilft bei Depression?
Kein Mensch ist immer und ausschliesslich aufgestellt, fröhlich und zwäg. Hin und wieder sind wir alle ein bisschen traurig, melancholisch, bedrückt oder nachdenklich. Dies ist normal und gehört zum Menschsein. Die Dauer und die Intensität dieser Gefühle sind jedoch von Person zu Person verschieden.
Wer von einer Depression betroffen ist, ist nicht ausschliesslich bedrückt oder traurig, sondern mehrfach belastet. Die meiste Zeit am Tag hat eine depressive Person viel weniger Antrieb, Interesse oder Freude daran, irgend etwas zu tun, was ihr normalerweise keine Mühe bereiten würde. Das meiste fällt ihr schwer, die Müdigkeit ist oft gross, auch kommen gerne Schlafstörungen hinzu. Nicht selten machen sich die Betroffenen Vorwürfe, verlieren dabei ihr Selbstwertgefühl und können sich allgemein nur schlecht konzentrieren oder überhaupt etwas zu Ende denken. Wenn dann der Gedanke an den Tod bzw. daran, das eigene Leben beenden zu wollen, hinzu kommt, dann wird die Situation noch unerträglicher. Das Ausmass der Befindlichkeit ist entscheidend für die Diagnose. Es ist jeweils die Rede von leichten, mittelgradigen und schweren Depressionen.
Im Tagesanzeiger vom 28.5.2013 wurden die neuesten Forschungsresultate dargestellt. Empfohlen wird, dass Betroffene möglichst rasch zum Psychothera-peuten gehen sollen. Bei einer schweren Depression ist die Kombination von ärztlicher und psychotherapeutischer Behandlung sinnvoll, bei leichteren Diagnosen kann ein regelmässig geführtes therapeutisches Gespräch gute Effekte erzielen. Jede therapeutische Behandlungsform sei besser als keine. Welche Therapieform am besten passt, muss aber jeder für sich herausfinden. Der Hausarzt resp. die Psychotherapeutin wird dabei behilflich sein.
Wer von einer Depression betroffen ist, ist nicht ausschliesslich bedrückt oder traurig, sondern mehrfach belastet. Die meiste Zeit am Tag hat eine depressive Person viel weniger Antrieb, Interesse oder Freude daran, irgend etwas zu tun, was ihr normalerweise keine Mühe bereiten würde. Das meiste fällt ihr schwer, die Müdigkeit ist oft gross, auch kommen gerne Schlafstörungen hinzu. Nicht selten machen sich die Betroffenen Vorwürfe, verlieren dabei ihr Selbstwertgefühl und können sich allgemein nur schlecht konzentrieren oder überhaupt etwas zu Ende denken. Wenn dann der Gedanke an den Tod bzw. daran, das eigene Leben beenden zu wollen, hinzu kommt, dann wird die Situation noch unerträglicher. Das Ausmass der Befindlichkeit ist entscheidend für die Diagnose. Es ist jeweils die Rede von leichten, mittelgradigen und schweren Depressionen.
Im Tagesanzeiger vom 28.5.2013 wurden die neuesten Forschungsresultate dargestellt. Empfohlen wird, dass Betroffene möglichst rasch zum Psychothera-peuten gehen sollen. Bei einer schweren Depression ist die Kombination von ärztlicher und psychotherapeutischer Behandlung sinnvoll, bei leichteren Diagnosen kann ein regelmässig geführtes therapeutisches Gespräch gute Effekte erzielen. Jede therapeutische Behandlungsform sei besser als keine. Welche Therapieform am besten passt, muss aber jeder für sich herausfinden. Der Hausarzt resp. die Psychotherapeutin wird dabei behilflich sein.
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